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Was ist Karate? |
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Grundprinzip
des Karate ist es,
die Techniken auf kürzestem
Weg mit größtmöglicher
Geschwindigkeit zum Ziel zu
bringen. In der Endphase der
Techniken wird die gesamte
Körpermuskulatur angespannt
und so die gesamte Kraft auf
den Angriffspunkt konzentriert.
Ziel des Karatetrainings ist die
weitgehende Automatisierung
der Bewegungen. Um dies zu
erreichen, muß durch das
Training eine sichere
Beherrschung der Techniken
erreicht werden! Ein Angriff
muß vollautomatisch abgewehrt
werden. Das Karate vereinigt
somit geistige und körperliche
Schulung. 
Im Mittelpunkt stehen die
Gesundheit, die Achtung des
sportlichen Gegners und die
Entwicklung der Persönlichkeit.
Im Karatetraining werden
grundsätzlich 3 verschiedene
Trainingselemente unter-
schieden, um dieses Grund-
prinzip zu erreichen: 
In der Grundschule "Kihon"
werden die einzelnen Techniken
unter den Aspekten sicherer
Stand, korrekte Ausführung,
Atmung und Zielsicherheit
geübt. Dieses Trainingselement
ist, wie das Wort Grundschule
schon beinhaltet, die
Grundvoraussetzung für die
beiden noch folgenden
Trainingselemente Kata und
Kumite. 
Eine "Kata"
ist eine genau fest-
gelegte Abfolge von Bewe-
gungskombinationen aus Angriff
und Verteidigung, die in einem
vorgegebenen Rhythmus
vorgeführt wird. Es wird dabei
gegen einen oder mehrere
imaginäre Gegner gekämpft. 
Im "Kumite"
lernt der Karate-
ka die Anwendung der grund-
schulmäßig geübten Techniken
am Partner, ohne Trefferwir-
kung. Je nach Leistungsstand
des Karateka erfolgt das Kumite
stark strukturiert, d.h. mit
vorgegebener Angriffs- und
Abwehrtechnik oder aber als
freier Kampf. |
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