Sommerlehrgang 2025 – Natsu No Gasshuku Pirna

Zum Sommerlehrgang ging es dieses Jahr wieder nach Pirna. Die Reisegruppe vollzählig und ähnlich aufgestellt wie im Vorjahr, war es an der Zeit, dass sich Alexander der Prüfung zum Schwarzgurt stellte. 3 Jahre hintereinander mit jeweils einem bis zwei Prüflingen zum Sommerlehrgang fahren ist schon eine schöne Sache.

Das Training unter Murakami fand dieses Jahr bei angenehmen Temperaturen statt, bei denen man auch gerne draußen in den Wirtschaften von Pirna gesessen hätte. Aber da wir nicht nur zum Trinken und Essen rübergefahren sind, hier ein kleiner Abriss aus dem Training.

Wie letztes Jahr schon berichtet, legt Murakami Shuseki viel Wert auf das korrekte Zusammenspiel zwischen den einzelnen Körperpartien. Instabile (schwache) Beine können nicht zu einer sauberen Technik des Oberkörpers führen. Diese Elemente zu verbinden gelingt ihm jedes Mal und er nahm sich auch dieses Jahr die Zeit es ausführlich zu erklären. Aufgabe der Schüler ist es, die Ratschläge und Demonstrationen in das eigene Training einzubauen.

Mit den ersten zwei Tagen, die vergingen, stieg dann die Nervosität im Bungalow, denn die Prüfung stand bevor.

Fleißig wurde auch nach dem Training nochmal geschaut, das wirklich jede Technik sitzt, man möchte ja nichts falsch machen. Es kommt selten vor, dass jemand bei der Schwarzgurtprüfung durchfällt, da man sich lange vorbereitet, aber hin und wieder… Naja sagen wir mal so, aus eigener Erfahrung habe ich sehr mit Alexander gefühlt, aber zum Ritual gehören natürlich auch die blöden Sprüche :)

Mit einem kleinen Intermezzo auf dem Parkplatz der Herberge, die wir auch schon im vorigen Jahr nutzten, begaben wir uns Freitagabend später als geplant ins Bett. Ein älterer Herr benötigte nach dem ein oder anderen lecker Bierchen ein wenig Unterstützung.

Unvergessen ist auch die Wette unserer persönlichen Feelgood-Managerin Jolina mit unserem Schwesterverein Shimazu aus Greven, die es sich nicht nehmen ließ, uns morgens um halb 7 mit süßer Musik aus dem Bettchen zu rei… zu erwecken. Die Videodokumentation belegt einwandfrei, dass wir uns den Wetteinsatz von Shimazu fair erkämpft haben. „Hojo, für Geld machen wir alles“.

Der Samstag begann, das Kribbeln im Gesäß intensivierte sich und irgendwann kam dann der große Moment der Wahrheit. Der Vorhang fiel und Alex stellte sich seinem unvermeidlichen Schicksal, er hätte rennen können, aber das wäre ein weiter Weg nach Hause geworden.

Die Zeit im abgeschotteten Teil der Halle, leider dürfen die Prüfungen nur noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, hat sich wahrscheinlich für ihn wie Stunden angefühlt. Dazu muss man sagen, dass tatsächlich dieses Jahr nicht alle Schwarzgürte bestanden haben. Es kommt selten vor, dass gleich zwei Schwarzgürte durchrasseln…

Umso mehr freuen wir uns als Verein und Freunde, dass Alexander zu denen gehört, die mit Bravour bestanden haben und sich seitdem Sommer Shodan-Träger nennen dürfen! Herzlichen Glückwunsch nochmal an dieser Stelle!

In diesem Sinne, nachträglich einen schönen Restsommer
Oss!
Nils

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